Fortbildungsgruppe 2003 bis 2005

Sterbende begleiten – Seelsorge der Gemeinde“ so heißt der Kurs, nach dem „Hospiz Sulingen und umzu“ seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Ihren Dienst an den Schwerstkranken, Sterbenden und Hinterbliebenen vorbereitet.

Fast jeder Mensch ist in der Lage, Mitmenschen zu begleiten! So findet in weiten Teilen des Kurses weniger eine Ausbildung statt, sondern wir sensibilisieren: Wann habe ich selber schon Abschiede erlebt? Wie gehe ich damit um?

Darüber hinaus gibt es auch Elemente zur Fortbildung: So werden u. a. Informationen über die Sprache der Sterbenden, die Schmerztherapie, über Rechte der Patienten oder auch über die sogenannten Sterbephasen vermittelt.

Der nächste Vorbereitungskurs wird im Herbst 2005 beginnen. An acht Abenden werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Krankenhaus Sulingen treffen. Daran schließt sich eine Praktikumsphase an, in der Erfahrungen mit der Betreuung Schwerkranker und deren Angehörigen gemacht werden können. In diesem Praktikum, wie auch in der späteren ehrenamtlichen Arbeit – gibt es monatliche Reflektionstreffen. Ein Vertiefungskurs mit weiteren 8 Abenden schließt den Kurs ab.

Danach kann jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sich entscheiden, ob sie bei „Hospiz Sulingen“ aktiv mitarbeiten möchte. Die Aktiven, momentan sind es 22, treffen sich monatlich zu Supervisionsabenden.

Patricia von Bodecker und Ilona Kukemüller, die Leiterinnen des  Kurses kommen aus der Arbeit von Hospiz-Sulingen und wurden im Studienkolleg der Vereinigten ev. luth. Kirchen in Celle als Multiplikatorinnen fortgebildet. Beide sind aktive Krankenschwestern.

Reginaltreffen im September 2004 in Twistringen